Obwohl Zahnimplantate als hervorragende Lösung für verlorene Zähne gelten, gibt es einige Faktoren, die Bedenken hervorrufen. Der Prozess des Einsetzens eines Zahnimplantats bringt neben den Vorteilen auch einige Komplikationen für den Patienten mit sich.
Mögliche Nachteile: Der Vorgang erfordert die chirurgische Einsetzung des Implantats, was einige geringfügige Risiken beinhaltet. Obwohl selten, kann es zu Blutungen oder einer Allergie gegen das Anästhetikum kommen. Es wird einige Monate dauern, bis das Implantat stabil ist, sodass zunächst temporäre Prothesen verwendet werden müssen.
Schwerer Knochenverlust kann die Verwendung von Zahnimplantaten unmöglich machen, sodass Patienten beispielsweise durch einen Knochenaufbau andere Optionen in Betracht ziehen müssen. Chirurgische Zahnimplantate gehören zu den teuersten Ausgaben, da das Verfahren im Vergleich zu abnehmbaren Prothesen oder festen Implantaten kostspielig ist.
Komplikationen können durch die Zahnimplantatchirurgie entstehen, einschließlich Infektionen um die Implantatstelle. Daher ist die strikte Einhaltung der Mundhygiene und regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt erforderlich, um mögliche Infektionen frühzeitig zu erkennen. Trotz einiger Risiken genießen Zahnimplantate einen guten Ruf bei den Anwendern, sind jedoch nicht völlig risikofrei.
Zusätzlich zu Infektionen besteht das Risiko von Verletzungen der angrenzenden Gewebe oder die Möglichkeit, keine ausreichende Verbindung zwischen den Implantatkomponenten zu erzielen.
Der Arzt muss die Patienten über solche spezifischen Risiken umfassend informieren und ihnen helfen, die Vorteile gegen die möglichen Probleme abzuwägen, bevor er die Freigabe für Zahnimplantate erteilt. Richtig durchgeführt, können Zahnimplantate eine effektive Methode sein, verlorene Zähne langfristig wiederherzustellen, ohne die Unannehmlichkeiten anderer zahnärztlicher Korrekturverfahren.
Unbestreitbar hat diese Methode zahlreichen Patienten geholfen, ihr Leben zu verändern und ihr Selbstvertrauen deutlich zu steigern.
In seltenen Fällen kann es zu einer Nervenschädigung kommen, die zu Taubheitsgefühlen oder Kribbeln im Gesicht oder Zahnfleisch führt. Dies kann oft durch besonders sorgfältiges Vorgehen während der Platzierung vermieden werden. Außerdem können Sinusprobleme auftreten, wenn die Implantate zu stark in die Kieferhöhle ragen.
In den letzten Schritten erhält der Patient eine maßgefertigte Krone als künstlichen Zahn, die wie ein normaler Zahn aussieht, sich so anfühlt und funktioniert, und diese wird auf die verbindungsartige Struktur des Abutments zementiert.
Die anfängliche Schwellung und das Unwohlsein klingen in den Tagen nach der Operation normalerweise ab – normale Reaktionen des Menschen auf einen chirurgischen Eingriff, besonders bei der Zahnimplantatchirurgie.
Während der ersten Wochen der Erholungsphase wird empfohlen, harte Lebensmittel zu vermeiden und stattdessen pürierte Kartoffeln, zerdrückte Bananen oder Brei zu essen, bis der behandelte Bereich von Zahnfleisch und Kiefer verheilt ist.
Es ist normal, dass Zahnimplantate osseointegriert werden, besonders über mehrere Monate, da der neue Knochen eine voll unterstützende Struktur für das Implantat bildet und dieser Prozess allmählich erfolgt.
Bei der Betrachtung von Zahnimplantaten als Lösung für extremen Mineralverlust im Kieferknochen ist deren praktische Anwendung nur möglich, nachdem die Knochensubstanz angehoben wurde.
Obwohl der Preis dieser Implantate deutlich höher ist als der anderer Prothesenarten wie herkömmlicher Zahnprothesen oder Brücken, sind sie die einzige dauerhafte Lösung für fehlende Zähne.
Darüber hinaus kann nach dem Einsetzen eines Zahnimplantats eine kleine Infektion der Operationsstelle auftreten, weshalb der Patient prophylaktische Mundhygiene praktizieren und die Operationsstelle überwachen muss, um ernsthafte Komplikationen, die weitere chirurgische Eingriffe erfordern, zu vermeiden.
Regelmäßige Konsultationen und individuelle Untersuchungen dienen hauptsächlich dazu, das Implantat in bestem Zustand zu halten, mögliche Komplikationen zu erkennen und eventuelle Erkrankungen zu behandeln, sodass der Patient weiterhin eine verbesserte Lebensqualität genießen kann. Der Erfolg der Implantate ist somit ein Beweis für die Kompetenz des Zahnarztes, der den Patienten nicht nur zu Beginn, sondern auch langfristig betreut.
Die Einhaltung aller vorgeschriebenen Mundhygienemaßnahmen nach der chirurgischen Behandlung des Zahnimplantats ist entscheidend. Beispielsweise kann erhebliche Erosion am Zahnfleischrand als Nährboden für Bakterien dienen. Daher sollten Patienten ihre Zähne und den Mund stets sauber halten und gegebenenfalls die vom Zahnarzt verschriebenen Mundspüllösungen verwenden. Die Qualität der Ergebnisse hängt sowohl vom Fachwissen des Zahnarztes als auch von der konsequenten Anwendung der Hygienetipps durch den Patienten ab.