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(Parodontitis): Ursachen, Symptome und Behandlungsmethoden

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Zahnfleischerkrankungen, auch bekannt als Parodontitis, sind die häufigste Ursache für den Zahnverlust bei Erwachsenen weltweit. Wenn die entzündeten Zahnfleischbereiche infiziert werden und sich auf Knochen und umliegende Gewebe ausbreiten, kann eine Parodontitis auftreten. In der Lema Zahnklinik in Istanbul weisen wir unsere Patienten stets darauf hin, dass eine Zahnfleischerkrankung zunächst eine Zahngesundheitsstörung ist und sich im Laufe der Zeit zu einer allgemeinen Gesundheitsstörung entwickeln kann, die mit Diabetes, Herzkrankheiten und Schwangerschaftskomplikationen verbunden ist.

Was ist eine Zahnfleischerkrankung?

warum ist mein Zahnfleisch empfindlich
warum ist mein Zahnfleisch empfindlich

Eine Zahnfleischerkrankung ist eine bakterielle Infektion des Zahnfleisches (Zahnfleischgewebe), des Parodontalbands und des Alveolarknochens. Sie entsteht durch Plaque, eine klebrige bakterielle Biofilmbenge, die den Bereich zwischen Zähnen und Zahnfleisch verseucht. Häufig entfernen Bürsten und Zahnseide Plaque nicht vollständig. Plaque verhärtet sich zu Zahnstein (Kalkulation), der das Zahnfleisch reizt und Bakterien einen Lebensraum bietet.

Ursachen der Zahnfleischerkrankung

Zahnfleischrückgang
Zahnfleischrückgang
  • Schlechte Mundhygiene – Regelmäßiges Zähneputzen und die Verwendung von Zahnseide verhindern die Ablagerung von Plaque auf den Zähnen.
  • Rauchen – Rauchen gehört zu den wichtigsten Risikofaktoren für Zahnfleischerkrankungen.
  • Genetik – Bei einigen Personen gibt es genetische Veranlagungen für Zahnfleischerkrankungen.
  • Systemische Zustände – Diabetes, Immunschwäche und hormonelle Veränderungen erhöhen das Risiko.
  • Stress und unausgewogene Ernährung – Beides schwächt das Immunsystem.
  • Bruxismus (Zähneknirschen) – kann den Knochen um die Zähne schnell abbauen lassen.
  • Rotes, geschwollenes oder empfindliches Zahnfleisch
  • Blutungen beim Zähneputzen oder bei der Verwendung von Zahnseide
  • Fortgeschrittener Zahnfleischrückgang – sichtbar werden längere Zähne
  • Ständiger Mundgeruch (Halitosis)
  • Lockere oder wandern Zähne
  • Schmerzhafte beim Kauen
  • Bei schweren Fällen Eiterausfluss aus den Zahnzwischenräumen
  • Gingivitis – Frühe, reversibel Form. Das Zahnfleisch ist rot, geschwollen und zeigt leichte Blutungen.
  • Partielle Parodontitis – Plaque wandert unter das Zahnfleisch, Knochen beginnt zu zerstören.
  • Mittlere Parodontitis – Es bilden sich größere Zahnfleischtaschen, Knochenverlust wird sichtbar.
  • Schwere Parodontitis – Zähne wackeln, tut weh und können ohne Behandlung verlorengehen.

Zahnärzte verwenden verschiedene Ansätze zur Erkennung von Zahnfleischerkrankungen:

  • Periostale Taschenmessung – Messung der Tiefe der Taschen zwischen Zahn und Zahnfleisch.
  • Zahn-Röntgenaufnahmen – Untersuchung des Knochenverlusts um die Wurzeln.
  • Klinische Untersuchung – Kontrolle der Farbe, Schwellung und Plaquemenge am Zahnfleisch.

Behandlungsmöglichkeiten

1. Nicht-chirurgische Behandlungen

  • Erhaltung und Tiefenreinigung (Scaling und Wurzelglättung) – Plaque und Zahnstein unter dem Zahnfleisch entfernen und die Wurzeloberfläche glätten.
  • Antibiotikatherapie – Lokale Gele oder systemische Antibiotika zur Kontrolle der Infektion.
  • Laserttherapie – Unterstützt die Desinfektion der Zahnfleischtaschen und fördert die Heilung.

2. Chirurgische Behandlungen (fortgeschrittene Fälle)

  • Periostale Schnitte (Taschenreduktion) – Entfernung des Zahnfleischs, Reinigung der Zahnsteinablagerungen, Verringerung der Taschenlänge.
  • Knochen-Transplantate – Wiederherstellung fehlenden Knochens mit natürlichem oder synthetischem Material.
  • Sanftgewebstransplantate – Überdeckung offener Zahnfleischstellen mit Gewebe vom Gaumen.
  • Geführte Gewebeerneuerung – fördert das Wachstum von Knochen und unterstützendem Gewebe.

Prävention von Zahnfleischerkrankungen

  • Zweimal täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta Zähne putzen.
  • Tägliche Verwendung von Zahnseide ist unerlässlich, um Plaque zwischen den Zähnen zu entfernen.
  • Bei Empfehlung Ihres Zahnarztes antibakterielle Mundspülung verwenden.
  • Vermeiden Sie Rauchen und Tabakkonsum.
  • Wählen Sie eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit Vitamin C und D.
  • Besuchen Sie alle 6 Monate Ihren Zahnarzt für Kontrolle und professionelle Reinigung.

Zahnfleischerkrankung und Allgemeingesundheit

Zahngesundheit
zahngesundheit

Wissenschaftliche Studien zeigen starke Zusammenhänge zwischen Zahnfleischerkrankungen und anderen Erkrankungen des Körpers:

  • Diabetes: Periodontitis erschwert die Kontrolle des Blutzuckerspiegels.
  • Herzkrankheiten: Bakterien aus dem Mund können Entzündungen in den Arterien verursachen.
  • Schwangerschaftsrisiken: Diese Erkrankung steht im Zusammenhang mit Frühgeburten und niedrigem Geburtsgewicht.
  • Atemwegserkrankungen: Bakterien im Mund können eingeatmet werden und Infektionen hervorrufen.

Warum die Lema Zahnklinik in Istanbul?

Die moderne Diagnosetechnik und evidenzbasierte Therapien bietet die Lema Zahnklinik, deren klinische Parodontologiespezialisten stets das Ziel verfolgen, Zahnfleischerkrankungen zu stoppen und die Mundgesundheit wiederherzustellen. Patienten profitieren von:

  • Umfassende parodontale Untersuchung
  • Verschiedene chirurgische und nicht-chirurgische Methoden zur Behandlung des Zahnfleischs
  • Langfristige Erhaltung der Zahnfleischgesundheit
  • Ästhetische Restorationen nach Kontrolle der Erkrankung (Verblendungen, Implantate, Kronen)
Kann man Zahnfleischerkrankungen behandeln?

Gingivitis ist vollständig reversibel, aber fortgeschrittene Parodontitis kann nur kontrolliert werden, vollständig geheilt werden kann sie nicht.

Ist Zahnfleischbluten normal?

Nein—Blutendes Zahnfleisch ist meist frühes Zeichen von Gingivitis und sollte vom Zahnarzt untersucht werden.

Kann Parodontitis zum Zahnverlust führen?

Ja, unbehandelte Parodontitis ist die Hauptursache für Zahnverlust bei Erwachsenen.

Wie lange dauert die Behandlung von Zahnfleischerkrankungen?

Es hängt vom Schweregrad ab; leichte Fälle können innerhalb weniger Wochen geheilt werden, fortgeschrittene Fälle benötigen monatelange Behandlung.

Kann man nach Zahnfleischerkrankungen Implantate setzen?

Ja, aber nur nachdem die Erkrankung vollständig kontrolliert wurde und die Knochengesundheit stabil ist.

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Zahnärztin Polen Akkılıç

Die Zahnärztin und Gründerin der LEMA Dental Clinic, Nisa Polen Akkılıç, teilt wertvolle Informationen zur Mundgesundheit und Zahnpflege und gibt den Lesern praktische Tipps, die sie im Alltag anwenden können.